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Monografie(n)

ESSAYS UND KRITISCHE BEITRÄGE

Texte zum Theater, zur Oper und zur Musik

L’opéra à Hambourg (1648-1728). Naissance d’un genre, essor d’une ville, Paris, PUPS, 2010, mit einem Vorwort von Dominique Bourel

Das vorliegende Werk benennt aus einer stadtgeschichtlichen Perspektive die Paradigmen, die bald nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges der Geschichte der nördlichsten Stadt des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation eine neue Richtung gaben. Es beleuchtet das zeitliche Zusammentreffen des rasanten Aufstiegs der Hansestadt mit der ebenso raschen Herausbildung der Gattung Oper am Übergang vom 17. zum 18. Jahrhundert. Die politischen, konfessionellen und diplomatischen Umbrüche nach 1648 haben den lokalen musikalischen Raum verändert. Sie trugen zudem zur Entwicklung einer an allen europäischen Höfen beliebten neuen Gattung und zur Institutionalisierung eines privaten Aufführungsortes bei. So begründete sich im deutschsprachigen Raum ein aus den katholischen Höfen Italiens kommendes Genre in einer hanseatischen, lutherischen und bürgerlichen Handelsstadt. Die Gänsemarktoper, ein wahrer kultureller Schmelztiegel, zog bekannte Künstler sowie Adlige an, die begierig waren, die neuen Opern zu hören. Aus der Freien Stadt ging der „Idealtypus“ einer neuen Stadtkultur in der Zeit der Ersten Moderne hervor – dazu hat sie ihren Beitrag geleistet.

Veröffentlichte Rezensionen:

L’Éducation musicale (CR. Edith Weber), n°37-Mars 2010 ; Cahiers de Sociologie économique et culturelle, « Ethnopsychologie », n°46, Décembre 2008, paru juin 2010 ; Opéra magazine, janvier 2011, p. 88 (CR de Romain Feist) ; Les Annales, N° 6, nov-déc. 2010, p. 1483-1485 (CR de Rahul Markovits) ; Dix-Huitième-Siècle, n°43, 2011, p. 859-860 (CR de Gérard Laudin) ; De Zeventiende Eeuw (2011), p. 120-121 (CR. de R.A. Rasch).

 

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